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LTE ( Long Term Evolution ) stelle eine Weiterentwicklung für mobiles Internet dar in bestehenden Mobilfunknetzen mit einer schnellen Datenübertragung und vergrößerter Übertragungskapazität. Somit eignet sich LTE besonders für mobile Endgeräte und eine flächendeckende

Breitbandversorgung.

 

LTE besticht hierbei durch einen technischen Fortschritt in der Steigerung der Gesamtdatenrate.Zum Einsatz kommt hier für den Downstream OFDM und für den Upstream SC-FDMA. Für die Datenübertragung wird auf das Protokoll IP ( Internet Protocol ) zurückgegriffen. Positiv zu erwähnen ist, dass die bestehenden Mobilfunknetze erhalten bleiben und vorerst nicht ersetzt werden müssen. Bereits vorhandene Technologien wie z.B. GSM oder UMTS bleiben hierdurch erhalten

 

In Deutschland befindet LTE aktuell in der Testphase, während andere Länder wie Schweden seit 2010 den kommerziellen Betrieb betreiben. In Deutschland existiert zurzeit in Frankfurt ein Testnetz für LTE mit einer Frequenz von 2,6 Ghz. E-Plus betreibt ein Pilotprojekt in der Ortschaft Grabowhöfe zur Digitalen Dividende in der Kombination UMTS und HSDPA im 800 MHz Bereich.Für den Frequenzbereich der Digitalen Dividende wurden durch die Bundesnetzagentur strenge auflegen festgelegt. Somit haben Gebiete ohne ausreichende Breitbandversorgung Vorrang. Für die Frequenzbereiche von 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz schreiben die Auflagen der Bundesnetzagentur eine Versorgung von mindestens 25 Prozent bis zum 01.01.2014 und 50 Prozent bis zum 01.01.2016. Besonders hohes Interesse an LTE zeigen in Deutschland besonders die Unternehmen T-Mobile, E-Pus, O2 und Vodafone.

 

Aktuell spielen die beiden Länder Norwegen und Schweden eine führende Rolle in Bezug auf LTE. Außerhalb von Europa wurden z.B. in den USA durch das Unternehmen Verizon Wireless , im Augst 2008, in Boston und Seattle jeweils 10 Basisstationen für den LTE Betrieb eingerichtet mit einem Frequenzbereich von 700 MHz.

 

In Bezug auf die Gesundheit existieren keine Bedenken. So werden die Grenzwerte der internationel Strahlenschutzkommission ICNIRP eingehalten. Somit existieren keine gesundheitlichen Probleme, was auch von nationalen und internationel Fachgremien bei Untersuchungen bestätigt wurde. Weiterhin nutzt LTE die OFDM Technik, daher können hier ebenfalls Forschungsergebnisse herangezogen werden die kein Gefährdungspotential bestätigen. Für Patienten mit einem Herzschrittmacher wird ein Sicherheitsabstand von mindestens 25 Zentimetern zwischen Implantat und Endgerät empfohlen. Zur Einhaltung der Grenzwerte wird auf Endgeräten die europäische CE-Kennzeichnen verwendet.

 

Für den Endverbraucher bietet LTE zahlreiche Vorteile gegenüber GSM oder UMTS. Kürzere Latenzzeiten und eine höhere Geschwindigeit könnten für den Durchbruch im mobilen Internet sorgen. Besonder profitieren werden Einwohner von ländlichen Gebieten ohne DSL. Mögliche Einsatzgebiete für LTE werden hierbei insbesondere Smartphones und Handys sowie mobile Computer sein. Weiterhin können sich neue Dienste und Nutzerszenarien durch die Technologie entwickeln. Wichtig ist hier die allgemein Martkapzeptanz der Technologie, über die auch der Verbraucher entscheidet. Aktuell existieren nur wenige Endgeräte für den Einsatz von LTE. Prototypen existieren bereits von den Herstellen Samsung, ZTE und Huawei. Spätestens zur Markteinführung werden die Hersteller auch passende Geräte für den Endverbraucher bereitstellen. Besonders attraktiv ist LTE für Dienstleister im Bereich mobile Datenanwendungen. Hier wird sicherlich ein Markt entstehen, der in allen möglichen Bereichen Dienstleistungen zur Verfügung stellen wird. Wie bereits erwähnt, werden die Betreiber die nötige Technologie bereitstellen und die Verbraucher werden am Ende entscheiden, welche Einsatzgebiete besonders attraktiv sind und in diesem Sektor werden sich auch die meisten Dienstleister ansiedeln um die Nachfrage zu befriedigen.